Fachgemeinschadt Bau wendet sich an Politik

Die Pandemie wirkt sich zunehmend auf die Auftragslage im Bau aus, gibt Dr. Manja Schreiner, Hauptgeschäftsführerin der Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg, bekannt.

Für knapp die Hälfte der Firmen hat sich die Auftragslage verschlechtert. Fast 60 Prozent von Ihnen rechnet mit weiteren Auftragsrückgängen in den nächsten Monaten. Für die FG-Bau Grund genug, sich an die politische Entscheidungsträger in Berlin und Brandenburg zu wenden, verbunden mit dem Appell, trotz der wegbrechenden Steuereinnahmen und zahlreichen Hilfsprogramme für notleidende Branchen weiterhin zu investieren. Außerdem rief die Fachgemeinschaft Bau auf, die Planungs-, Vergabe- oder Genehmigungsbehörden so lange wie möglich besetzt zu halten bzw. nur ins Homeoffice zu schicken, wenn die entsprechende technische Ausstattung vorhanden ist.

Die nachlassende Auftragslage ist aber zumindest in Berlin nicht nur auf die Corona-Krise zurückzuführen. Rund ein Drittel unserer Unternehmen registrierte 2020 eine Verschlechterung der Auftragslage infolge des Berliner Mietendeckels – insbesondere in der Gebäudesanierung und -modernisierung. Umso sehnlicher erwartet die FG-Bau die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Mietendeckel im 2. Quartal. Hoffentlich fällt er.

Für Brandenburg sei noch einmal darauf hingewiesen, dass Zimmerer-, Maurer- und Betonnmeister seit diesem Monat vorlageberechtigt sind. Die FG-Bau freut sich über diesen Erfolg.

Sollten Sie in Betracht ziehen, künftig Bauanträge zu stellen, denken Sie an eine entsprechende Versicherung.

Gern können Sie sich mit der Fachgemeinschaft Bau in Verbindung setzen.

FG-Bau Berlin und Brandenburg e.V.

Nassauische Straße 15, 10717 Berlin

Telefon: 030 86 00 04 15, E-Mail: info@fg-bau.de

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