Start in Kürze

Das Wettbewerbsregistergesetz (WRegG), welches die entsprechenden Voraussetzungen für das Wettbewerbsregister regelt, ist bereits Juli 2017 in Kraft getreten. Mit dem seit November 2020 vorliegenden Referentenentwurf der Wettbewerbsregisterverordnung (WRegVO) wurden die Bestimmungen des Wettbewerbsregistergesetzes konkretisiert. Das Wettbewerbsregister soll zukünftig zur Korruptionsprävention beitragen und dabei helfen, Wirtschaftskriminalität zu vermeiden. Der technische Aufbau befindet sich momentan in den letzten Zügen.

Auftraggeber werden es künftig leichter haben, schwerwiegende Rechtsverstöße eines Unternehmens (z.B. Schwarzarbeit oder Mindestlohnverstöße) bei einem bundesweit zuständigen Register elektronisch abzufragen und eingetragene Verstöße im Vergabeverfahren zu berücksichtigen. Registerführende Behörde wird das Bundeskartellamt sein. Unternehmen, die eingetragen werden sollen, werden im Vorfeld von der Registerbehörde angehört und können Einwendungen geltend machen. Öffentliche Auftraggeber sind ab einem Auftragswert von 30.000 Euro verpflichtet, vor Erteilung des Zuschlags für einen öffentlichen Auftrag beim Register elektronisch abzufragen, ob das Unternehmen, das den Auftrag erhalten soll, eingetragen ist.

Weitere Fragen und Antworten zum Wettbewerbsregister finden Sie hier.
 

 

Zurück zur Übersicht