Neuer WHdI-Vorstand gewählt

Gruppenbild WHdI-Vorstand
Der WHdI-Vorstand: Frank-Michael Niehus, Alexandra Göris, Constantin Rehlinger, Markus Feix, Dr. Manja Schreiner, Dr. Klaus Rinkenburger (von links)

Der Verein "Wenn Handwerk - dann Innung" Innung.org e.V. (WHdI) lud am 28. September zur Mitgliederversammlung auf den Berliner Lehrbauhof. Dort wählten die Mitglieder einstimmig einen neuen Vorstand.

Vorstandsmitglieder "Wenn Handwerk - dann Innung"

Vorsitzender: Markus Feix (Friseur-Innung)

Stellvertretende Vorsitzende: Alexandra Göris (Gebäudereiniger-Innung) Anselm Lotz (Kfz-Innung),  Frank-Michael Niehus (Tischler-Innung), Dr. Manja Schreiner (Baugewerks-Innung)

Schatzmeister: Andreas Koch-Martin (SHK-Innung)

Schriftführer: Constantin Rehlinger (Elektro-Innung)

Aus dem Vorstand verabschiedet wurde der langjährige Vorsitzende des Vereins Dr. Klaus Rinkenburger, der zudem WHdI-Gründungsmitglied ist. Vereinsvorsitzender Markus Feix lobte sein über 15jähriges Engagement und seinen Einsatz für ein solidarisches Innungswesen und einen guten Austausch zwischen den Gewerken. Er verlässt den Vorstand auf eigenen Wunsch. Gleiches gilt für den bisherigen Schatzmeister Martin Stock. Diesem dankte Herr Feix für das Organisieren verschiedener Innungsveranstaltungen sowie seine innovativen Denkanstöße für das Handwerk.

Digitalisierung von Innungen und Innungsbetrieben

Der allgegenwärtige Begriff der Digitalisierung betrifft auch die Arbeit der Innungen. Die Geschäftsführer/innen und Obermeister/innen der WHdI-Innungen hielten fest, dass der Kommunikationsfluss zwischen den Sitzungen durch die Einführung einer digitalen Plattform verbessert wurde. Bei dem Jahrestreffen mit den Hamburger Innungskollegen im April 2019 soll der Fokus auf digitalen Themen liegen und unter anderem aus den Erfahrungen des digitalen Vorzeigestaats Estland gelernt werden.

Für Handwerksbetriebe bietet WHdI im Herbst 2018 ein Seminar an, bei dem das neue System zur elektronischen Angebotsabgabe für öffentliche Aufträge erläutert wird. Die elektronische Einreichung von Handwerkerangeboten ist ab 2019 verpflichtend für Aufträge der Berliner Verwaltung über 25.000 Euro. WHdI möchte außerdem neue Rahmenabkommenspartner gewinnen, um die Handwerksbetriebe bei der Digitalisierung zu unterstützen.

Die WHdI-Mitglieder sind sich einig, dass die Digitalisierung den Arbeitsalltag in vielen Bereich erleichtern wird. Der persönliche (Erfahrungs-)Austausch der Innungsmitglieder kann und soll dadurch aber nicht ersetzt werden, da hier die Basis für eine gesunde Innungsgemeinschaft liegt. Auch bei WHdI hat sich der Austausch der einzelnen Innungen im persönlichen Gespräch bewährt.

Dr. Rinkenburger und Kollegen
Markus Feix und Constantin Rehlinger bedanken sich beim langjährigen WHdI-Vorstandsmitglied und -vorsitzenden Dr. Klaus Rinkenburger
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