Vorbildhafte Baustelle der FG Bau

Grundsteinlegung mit Berlins Bürgermeister Müller
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, der Präsident der Fachgemeinschaft Bau, Klaus-Dieter Müller, und der Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann, verlegen den symbolischen Grundstein und die darin eingebettete Zeitkapsel.

Die Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg errichtet in Charlottenburg-Wilmersdorf ein Mietwohngebäude für bezahlbaren Wohnraum. Entstehen sollen 36 Wohnungen zwischen 38 und 93 m². Der Verband wird die Einheiten einerseits dem Mietwohnungsmarkt zur Verfügung stellen und andererseits zuziehenden Bau-Fachkräften eine bezahlbare Wohnung als „Einstieg“ in Berlin anbieten. Am 12.04.2018 fand dazu die Verlegung des symbolischen Grundsteins und der darin eingebetteten Zeitkapsel statt. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller und Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann nahmen an der Grundsteinlegung teil.

Vorbildliche Baustelle für konsequenten Ausschluss von Schwarzarbeit

Klaus-Dieter Müller, Präsident der Fachgemeinschaft Bau, erläutert den Anspruch des Verbands an die Bauausführung: „Unsere Baustelle soll durch ihre vorbildhafte Einrichtung und Führung in puncto Sicherheitsstandards, faire Arbeitsbedingungen und den konsequenten Ausschluss von Schwarzarbeit als richtungsweisendes Modell für die regionale Bauwirtschaft dienen.“ Der Bauverband kämpft seit seinem Bestehen gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in der Bauwirtschaft. Bei der Umsetzung des eigenen Bauvorhabens stellt er daher seine politischen Forderungen und die seiner Bündnispartner wie dem Zoll, der Sozialkasse des Berliner Baugewerbes (Soka Bau) oder der Berufsgenossenschaft auf den Prüfstand: „Wir haben hier die einmalige Möglichkeit, als Auftraggeber und gleichzeitig als Vertreter der Bauwirtschaft alle Vorgaben auf ihre Wirksamkeit zu prüfen und mit eigenen Erfahrungen neue Impulse für die Politik zu liefern.“

Die Baustelle ist in Transparenz und Überprüfbarkeit an den Kriterien einer „idealen“ Baustelle der Finanzkontrolle Schwarzarbeit ausgerichtet. Weiter werden „Aufträge der Baugewerke, die unser Verband vertritt, konsequent an Mitgliedsbetriebe der Fachgemeinschaft Bau, die zusätzlich noch die Kriterien des Soka-Weißbuchs erfüllen, vergeben“, erklärt der Verbandspräsident.

Das Wohnhaus wird Ecke Kalkhorster Str. 13/Rudolstädter Str. 44 errichtet. Aufgrund der Nähe zur A 100 verfügt das Gebäude über ein spezielles Lärmschutzkonzept.

Weitere Informationen zu dem Bau-Projekt erhalten Sie bei der Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg e.V.

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